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Was bisher geschah...
14. November -6. Dezember 2011
Ausstellung: Grab mit! Dora und der Widerstand.
Ausstellung: Grab mit! Dora und der Widerstand.
Eine neue Ausstellung, die wir zu Gast in „Unser Pavillon“ am Montag den 14. November um 19 Uhr eröffnen. Wir beleuchten dabei: Uns selbst! Oder genauer gesagt, unsere Galeristin Dora und ihr Treiben für den Widerstand gegen das Großwahnprojekt Suttgart 21. Neben vielen dorischen Texten und Bildern wird es was zum Thema Loch 21 geben, und wer kommt, darf sogar mitgraben – virtuell zumindest.
Foto-Ausstellung im Pavillon Freitag, 21. Oktober bis10. November
Im Sommer 2011 erging ein Aufruf an die vielen Photographen, die besonders montags, aber auch die ganze Woche über Tag und Nacht in Stuttgart und in der weiten Welt den Widerstand gegen das Milliardengrab in all seinen Facetten dokumentieren: In den drei Themenbereichen Urlaub, Widerstand und Grafiken konnten Bilder als Dokumente unserer Haltung eingesandt werden. Diese Bilder ( meist im Format DINA4) gibt es nun im Pavillon („Unser“!) zu sehen – ab Freitag, 21. Oktober, 17:00 ( Eröffnung ) und noch eine Weile danach. Vom Schnappschuss am Straßenrand bis zum kunstvollen Arrangement, von der dokumentarischen Aufnahme bis zum anrührenden Stimmungsbild (und vielem mehr) zeugt diese Sammlung vom anhaltenden, kreativen Widerstand, in dem sich Frohsinn, ätzende Kritik und lässige Beharrlichkeit widerspiegeln. Vor allem aber: Die persönliche, oft emotionale Beteiligung fernab von den verkünstelten Anstrengungen bezahlter Propagandaprofis.
Ausstellung "PROTEST-EQUIPMENT" vom 30. Sept bis 21 Oktober
Die phantasie der Widerständler sprengt manchmal alle Grenzen,wenn es darum geht phantastischl, humorvoll, skuril, wütend oder nachdenklich seine Meinung öffentlich Kund zu tun. Einen kleinen Ausschnitt davon konnten wir in dieser Ausstellung würdigen.

5.- 30. September: Fotos von Peter Franck, Frank Bayh und Rosenberger-Ochs,
Dokumentation der Zeltstadt im Park in Zusammenarbeit mit der Galerie Dora Asemwald!

12. August - 4 September: „Wem gehört der Bahnhof?“ von Peter Schmidt
im Pavillon ist ein geradezu überwältigend detailliert gestaltetes Bahnhofsmodell zu besichtigen, das sich kritisch und doch liebevoll mit der Lebens- und Konsumwelt eines typischen, deutschen Bahnhofes auseinandersetzt. Großformatige Fotografien aus Details der Anlage sind käuflich vom Künstler zu erwerben.

Das Künstlerduo Sylvia Winkler/Stephan Köperl sorgte mit der Musik-Performance "Gelegenheitsverkehr", in der es um die Weltläufigkeit des Zentralen Omnibusbahnhofes ging, für beste Laune.

20 Juli- 12 August"Stuttgart wird interkontinental"
Präsentation eines fiktiven Großprojektes von Thomas Ulm: Stuttgart (Ba-Wü) bekommt eine direkte Verbindung mit Stuttgart (Arkansas) und im Zentrum der Stadtwird eanstelle des Tiefbahnhofes ein gewaltiger Stausee realisert

15. bis 20. August: Internationale Sommerakademie

Die Mitglieder der Künstlergruppe Begleitbüro.SOUP (Stuttgarter Observatorium Urbaner Phänomene) Ulrich Bernhardt, Michael Gompf, Kurt Grunow, Andreas Mayer-Brennenstuhl, Karin Rehm und Harry Walter sowie Josh von Staudach, Jens Lyncker (camera obscura) und Sylvia Winkler/Stephan Köperl bieten im Rahmen von Unser Pavillon eine Sommerakademie an.
"ERGEBT EUCH" Eine temporäre Intervention im Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses
Die Künstlergruppe Begleitbüro SOUP hat es sich nicht nehmen lassen, das Sommerloch im Mittleren Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses durch eine Sandsackpyramide mit oben aufsitzendem Bahnhofsmodell zu füllen. Das nun erst recht wie eine umkämpfte Burg wirkende Modell stammt aus dem Jahr 1930 und wird nur zu speziellen Anlässen öffentlich gezeigt. Die komplette Installation versteht sich als Präsentation eines Denkmalentwurfs an einem der Originalschauplätze des nie wirklich geschlichteten Stuttgarter Stellungskriegs. Der Entwurf ist all jenen gewidmet, die sich fernab jeder Schicksalsergebenheit bereits jetzt um die Zukunft dieser Stadt verdient gemacht haben..

(Photo: Josh von Staudach)
"LENK Reinigung"
Die Skulptur "Schichtung 104- Stuttgarter Tor" des Künstlers Thomas Lenk war Inspiration für die Gestaltung des Pavillons und für die Wahl des Aufstellungsorte. Das "Schichtungs-Motiv" wurde aufgegriffen in den "Lamellen" des Pavillons und die Maße der Skulptur auf den Pavillon übertragen. das Tor-Motiv der Skulptur führt nun über eine Rampe direkt in das Innere des Pavillons, die autonome geste der modernen Skulptur wird übergeführt in die zeitgenössische geste der SOUVERÄNITÄT der interventionistischen/partizipativen Kunst-Praxis der Gegenwartskunst. Als Hommage an die Lenk-Skulptur wurde daher eine rituelle Reinigung an dieser vollzogen, die ästhetischen Übergriffe als unfreiwilliger Informationsträger für öffentliche Botschaften wurden behutsam entfernt, das Material geborgen und anschließend als künstlerische Collagen im Pavillon ausgestellt.

Sa. 30 April .Auktion der Bildelemente der „PARKBEFRIEDUNG“
mit Walter Sittler, Petra Bewer, Andreas Mayer-Brennenstuhl


Mit dem Kauf eines Bildes unterstützen Sie den Rechtshilfe-Fonds der Parkschützer sowie die Teil-Refinanzierung des Projektes „UNSER PAVILLON“.
Mit dem Erwerb dieser Bildelemente unterstützt man nicht nur den Widerstand gegen ein unsinniges Großprojekt, sondern erwirbt zugleich auch ein ansehnliches Stück Stadt- und Kunstgeschichte!
Auf www.schlossgartenfreiheit.de gibts weitere Infos zur Auktion:
http://www.schlossgartenfreiheit.de/Auktion.html
22. März 2011: UNSER PAVILLON" als Camera obscura"
um den Pavillon subversiv in den Schlossgarten bringen zu können, kam bei der Okkupation des Parks eine subtile Irreführungs-Strategie zur Anwendung. In einem ordentlichen Antrag an das zuständige Amt wurde um Erlaubnis zur Aufstellung einer "Camera Obscura" zur Erstellung von Langzeit-Aufnahmen des Bahnhofes ersucht. Aus dem Antrag ging die Dimension der "Kamera" nicht hervor. Der PAVILLON funktionbiert tatsächlich als eine "Camera Obscura": Mittels eines kleines Loches in einer Wand wurden von einem professionellen Camera-Obscura -Fotografen- Volkmar Herre- tatsächlich hervorragende Langzeitbelichtungen des Stuttgarter Bahnhofe gemacht! Da Camera Obscura-Bilder immer auf dem Kopf stehen, eignen sie sich hervorragend für die Thematisierung der "OBEN-UNTEN-PROBLRMATIK" die in Stuttgart virulent ist.
